Aufruf zur "Wir haben es satt!-Demo 2022"

Die Landwirtschaft steckt mitten in der Krise
- in der Klimakrise, deren Auswirkungen weltweit zu spüren sind.
- in der Krise der Artenvielfalt, in der täglich Lebensräume zerstört werden und Insekten aussterben
-  und in der Krise des Höfesterbens.


Immer mehr Bäuer*innen geben auf, weil sie ruinöse Preise für ihre Lebensmittel bekommen. Die alte Bundesregierung hat all dem tatenlos zugesehen und immer wieder die Interessen der Agrar- und Lebensmittelindustrie verteidigt. Die Folgen: Die Bauernhöfe werden mit dem Umbau der Tierhaltung allein gelassen. Immer noch werden zu viele Tiere schlecht gehalten und industrielle Megaställe verdrängen zunehmend kleine und mittlere Höfe. 

Weltweit hungern immer mehr Menschen – und auch in Deutschland fehlt vielen das Geld, um gesund und nachhaltig zu essen.

Doch jetzt ist Schluss damit: Wir haben die agrarpolitischen Blockaden satt! 2022 startet eine neue Bundesregierung – unsere Chance für einen Neustart der Agrar- und Ernährungspolitik.
Unter dem Motto „Neustart Agrarpolitik jetzt!“ geht es für uns
am Samstag, 22.01.2022 wieder auf die Straße zur großen „Wir haben es satt“-Demo.

Los geht es um 12 Uhr am Brandenburger Tor. Zur Demo und zum  Ablauf wird es noch umfassendere Informationen vom Landesverband geben.  


Wanderausstellung zum Thema Agrarpestizide
Frau Dr. Anita Schwaier, Toxikologin i.R., hat zusammen mit einer Berliner Künstlerin die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ verfasst. Die Ausstellung soll Besuchern die Folgen der industriellen Landwirtschaft in Hinblick auf die Pestizide vor Augen führen.
Auf der 
Internetseite www.irrweg-pestizide.de finden Sie alle Informationen und die Bedingungen für den Verleih der Ausstellung - die sich aus 13 leicht aufzubauenden, frei stehenden Roll-Up Tafeln mit den Maßen 90 cm breit und 220 cm hoch zusammensetzt. Unter anderem mit den Themen „Das Verschwinden der Insekten“ und
„Das Verschwinden der Vögel“.  


Deutscher Tierschutzbund im Social Web
In den stetig wachsenden sozialen Netzwerken im Internet, bei Facebook, Twitter, YouTube, Instagram und vielen anderen, ergeben sich vielfältige Chancen für den Tierschutz. Auf den verschiedenen Plattformen haben einzelne Personen, Organisationen und Unternehmen die Gelegenheit, ihre Meinung online öffentlich zu machen, Informationen anzubieten und Fotos, Filme oder ganze Programme zur Verfügung zu stellen. Die Nutzer kommentieren, bewerten oder empfehlen gegenseitig die von Ihnen eingestellten Inhalte und bauen auf diese Weise soziale Beziehungen auf.  Besuchen Sie uns - Facebook, Twitter, YouTube, Instagram  


DU UND DAS TIER auch online
Das Magazin des Deutschen Tierschutzbundes finden Sie auch online unter www.duunddastier.de.  Neben einer multimedialen Erweiterung bietet der Internetauftritt zusätzlichen Raum für Berichte und Erfolgsmeldungen der uns angeschlossenen Tierschutzvereine.