Fortschritte mit dem Tierschutzlabel
Insgesamt halten heute über 237 Betriebe ihre Tiere – Mastschweine, Masthühner, Legehennen und Milchkühe - unter den Kriterien des Tierschutzlabels. Entsprechende Produkte sind bei mittlerweile 24 Handelsunternehmen - teils bundesweit und teils in immer größeren Regionen - zu finden. Der Wunsch – wenn nicht sogar die Forderung - der Verbraucher nach mehr Tierschutz in der landwirtschaftlichen Tierhaltung ist stärker denn je. Die Politik hat es bis heute nicht geschafft, gesetzlich geregelte Verbesserungen für die Tiere zu schaffen, geschweige denn eine solide Tierschutzkennzeichnung zu etablieren. Initiativen der Branche, wie die Initiative Tierwohl, sind aus Tierschutzsicht gescheitert. Deshalb gehen wir unseren Weg mit dem Tierschutzlabel weiter – um jetzt und sofort die Situation der Tiere zu verbessern und ein spürbares Mehr an Tierschutz zu realisieren.
Grundpfeiler des Labelprogramms sind Tierschutzstandards, die zu wissenschaftlich erwiesenen Verbesserungen für die Tiere führen, wie etwa ein deutlich erhöhtes Platzangebot, geeignete Beschäftigungsmaterialien in ausreichenden Mengen, Strukturierung der Haltungsumgebung und im Premiumstandard Kontakt zu Außenklima.  Die Einhaltung der Standards wird in unangekündigten Kontrollen durch unabhängige Zertifizierungsgesellschaften überprüft. Trotz bestehender Herausforderungen, etwa im Hinblick auf Markt- und Strukturfragen, entwickelt sich das Labelprogramm sehr positiv und wächst stetig. Insbesondere zufrieden sind wir mit dem Tierschutzlabel in der Premiumstufe für Mastschweine, der Entwicklung im Bereich der Legehennen und dem soliden Angebot im Bereich der Masthühner. Auch bei den Milchkühen verzeichnet das Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ ein ordentliches Wachstum. Für die Kühe der Teilnehmer bedeutet das mehr Platz, weniger Stress und keine Anbindehaltung. Mittlerweile richten sich mehr als 140 Milchkuh-Betriebe nach den Vorgaben und verpflichten sich, diese verbindlich einzuhalten. Zuletzt ist die Osterhusumer Meierei Witzwort als erste Meierei mit Sitz in Schleswig Holstein und mit Vermarktung über Aldi Nord, zum Kreis der Markenlizenznehmer hinzugekommen. Hier konnten bereits zehn Betriebe zertifiziert werden. Zwar ist die Marktdurchdringung nach wie vor noch eher gering, aber immer mehr Handelsunternehmen bekennen sich zum Tierschutzlabel und das Angebot wächst stetig.                

Infos: www.tierschutzlabel.info                                                                                                                                                           Deutscher Tierschutzbund

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Der Deutscher Tierschutzbund des Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat seine Internetseite neu gestaltet und aktualisiert. Dort finden Sie viele Informationen rund um den Tierschutz unseres Bundeslandes.

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