Tag der Katze am 8. August

Das Leid der Straßenkatzen und wie geholfen werden kann

Anlässlich des Internationalen Tages der Katze (08.08.) erinnert der  Deutsche Tierschutzbund  an das Leid der Katzen, die auf der Straße leben. Unterernährt, krank und verletzt führen die meisten Tiere täglich einen Kampf ums Überleben. Jede einzelne dieser Straßenkatzen stammt ursprünglich von einer unkastrierten Hauskatze mit Freigang ab. Wir appellieren daher an alle Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und darüber hinaus zur Identifizierung kennzeichnen und registrieren zu lassen. Denn nur so kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne Zuhause langfristig reduziert werden. Gleichzeitig nimmt der Verein die Politik in die Pflicht und fordert eine landesweite Katzenkastrationsverordnung, um das Leid der Katzen zu beenden.

 „Wir können die dramatisch hohe Zahl der frei lebenden Katzen nur reduzieren, wenn Katzenbesitzer handeln und ihr Tier – egal ob Katze oder Kater – kastrieren lassen“, erklärt Kerstin Lenz, Vorsitzende des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband MV. Gleichzeitig nimmt Lenz aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Wir brauchen dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Nur so können auch unsere Tierheime langfristig entlastet werden.“

 In den letzten 4 Jahren wurden über das Kastrationsprogramm des Landes in MV  ca. 2500 freilebende Katzen und Kater kastriert. Wenn man davon ausgeht, dass jede Katze zweimal im Jahr ca 5 Junge bekommt, haben wir so ca. 300.000  Kitten verhindert. Trotzdem reißt die Zahl der Meldungen über Fundkatzen nicht ab. In den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes warten zur Zeit über 600 Katzen, davon 351 Kitten, auf ein neues Zuhause.

 Zwei Drittel der Katzen sind Fundtiere, ein Drittel sind abgegebene Tiere. 20 Katzen wurden über das Veterinäramt eingewiesen. Die Aufnahmekapazität aller Tierheime ist erschöpft. Es werden nur noch Notfälle aufgenommen. Und die Herbstkatzen stehen vor der Tür. Erfahrungsgemäß gibt es da noch mehr kranke Kitten und viel mehr, die im Wald gefunden oder vor Tierheimen ausgesetzt werden, weil die Besitzer sie nicht aufziehen wollen oder können!



Tierheimhelden:
Online-Tiervermittlung

Tiere auch online zu vermitteln, gewinnt immer stärker an Bedeutung. Daher tummeln sich im Internet viele Anbieter entsprechender Portale, welche aber in der Vergangenheit oft nicht zu empfehlen waren. Wir kooperieren bereits seit 2013 mit den „Tierheimhelden“. Unserer Einschätzung nach handelt es sich bei diesem Portal um ein förderungswürdiges Projekt, das die Vernetzung seriöser Tierheime vorantreibt - mit dem Ziel, die Tiervermittlung über das Internet zu intensivieren. 
                                           Deutscher Tierschutzbund

Deutscher Tierschutzbund im
Social Web

In den stetig wachsenden sozialen Netzwerken im Internet, bei Facebook, Twitter, YouTube, Instagram und vielen anderen, ergeben sich vielfältige Chancen für den Tierschutz. Auf den verschiedenen Plattformen haben einzelne Personen, Organisationen und Unternehmen die Gelegenheit, ihre Meinung online öffentlich zu machen, Informationen anzubieten und Fotos, Filme oder ganze Programme zur Verfügung zu stellen. Die Nutzer kommentieren, bewerten oder empfehlen gegenseitig die von Ihnen eingestellten Inhalte und bauen auf diese Weise soziale Beziehungen auf.  Besuchen Sie uns - Facebook, Twitter, YouTube, Instagram  



Taubenkampagne: Respekt Taube

 

Tauben sind sehr liebenswerte, intelligente Tiere. Sie sind treu, stehen für Liebe und

Frieden und haben – auch wenn man sie nicht mag – von jedem doch zu mindestens eines verdient: Respekt! Daher führen wir auch in diesem Jahr unsere Imagekampagne für die Stadttauben fort. Ziel ist es, der Bevölkerung die Angst vor den Stadttauben zu nehmen. Denn viele sehen Tauben leider nach wie vor als „Ratten der Lüfte“, obwohl die Angst vor Krankheiten unbegründet ist: Die gesundheitliche Gefährdung durch Tauben ist nicht größer als die durch andere Zier- und Wildvögel oder Haustiere.

Richtig aktiv lassen wir die Kampagne im Laufe des Mai und über den Sommer hinweg aufleben – online und offline. Über die Social-Media-Kanäle werden wir wieder

verstärkt zu mehr Respekt für Tauben aufrufen und der Bevölkerung Tools an die

Hand geben, damit alle Taubenfreunde auch über ihre eigenen Kanäle selbst dazu

aufrufen können.
In Städten wird unser Motiv ebenfalls hier und da zu sehen sein und einige Städte

mit „Taubenproblematik“ werden wir zudem direkt kontaktieren. Denn diese hätten

die Möglichkeit, den Bestand der Tauben tiergerecht zu regulieren: durch Taubenhäuser und -türme, in denen die Tiere artgerecht gefüttert werden, in denen ihre

Gesundheit kontrolliert wird, wo sie in Ruhe nisten können und in denen die Taubeneier gegen Attrappen ausgetauscht werden. Auf diese Weise kann ein kleinerer, gesunder Stadttaubenbestand entstehen.

 

 Weitere Infos: www.tierschutzbund.de/taubenschutz

Lassen Sie uns weiter zusammen das Image der Tauben verbessern und uns stark

machen für die Akzeptanz der Stadttauben. Die Tauben haben unseren Respekt

verdient.